Mittwoch, 29. Januar 2014

MacKenzies 01 - Kein Lord wie jeder andere von Jennifer Ashley

Seitenzahl: 363
Verlag: LYX 
Kosten: 4,95 € (Mängelexemplar)
Taschenbuch: 9,99 €
Kindle e-book: 8,99 €
Erscheinungsdatum: 13. September 2012

Kurzbeschreibung: Die junge, reiche Witwe Beth Ackerley ist nach einsamen Jahren endlich wieder verlobt. Doch dann begegnet ihr der attraktive Lord Ian Mackenzie und enthüllt ihr das skandalöse Doppelleben ihres Zukünftigen. Beth löst die Verlobung und geht nach Paris, wo sie MacKenzie wiedertrifft. Dieser stammt aus einer Familie von Exzentrikern, die für ihre Skandale berüchtigt sind, und steht selbst in dem Ruf, wahnsinnig zu sein. Keine ehrbare Frau würde sich freiwillig in seine Gesellschaft begeben. Und dennoch fühlt sich Beth unwiderstehlich zu dem schottischen Lord hingezogen. Da wird dieser von seiner dunklen Vergangenheit eingeholt.

Meine Meinung: Vor einigen Jahren habe ich Bücher von Jennifer Ashley gelesen. Sie war auch der Grund, weswegen ich auf diese Reihe aufmerksam wurde. In Erinnerung hatte ich, dass sie Bücher schreibt, die mich damals gut unterhalten haben. So habe ich auf die Gelegenheit gewartet, den ersten Band dieser Reihe zu kaufen. 

In jedem Band findet einer der MacKenzie Brüder sein Glück. Ein gewohnter Ablauf, was so einige Bände zur Zeit betrifft. Hier ist der Unterschied das Genre Romantic History und auch, das jeder MacKenzie für sich eine Vergangenheit hat. Meistens finden sie ihr Glück erst später, aber hier hat jeder von ihnen mal die Liebe kennengelernt. Bis auf Ian. Erneut ist es so, dass die Brüder sich voneinander unterscheiden. Eigentlich könnte jeder sich darunter etwas vorstellen. Zumindest diejenigen, die solche Geschichten zuvor gelesen haben. 

Der Titel hebt sich hier besonders hervor. Was ist an diesem Lord anders? Ja, Ian ist tatsächlich anders. Schon allein sein Verhalten. Darüber müsste ich viel schreiben, um zu erklären wieso er anders ist. Das ist etwas, was jeder Leser selbst rausfinden sollte. 
Ich lese zwar wenige historische Romane, aber bisher hatten sie alle etwas gemeinsam. Die Frauen, hier ist es Beth, verhalten sich nicht so, wie es von ihnen verlangt wird. Somit hat Beth ganz andere Ansichten und lässt sich die auch nicht nehmen. 
Also hebt sich wohl Beth, als auch Ian hervor. Der Titel passt somit sehr gut. 

Sympathie konnte ich für beide Charaktere nicht wirklich empfinden. Bei Beth ist es leicht zu erklären. Inzwischen gibt es zu viele weibliche Charaktere die ihr ähneln. Da sollte es doch schon etwas geben, was sie zu einem besonderen Charakter macht.
Nicht nur Ian, sondern die MacKenzies werden als Unglück bringend bezeichnet. Speziell Ian wird als verrückt bezeichnet. Das, weil er eine geraume Zeit lang in einer Nervenanstalt verbracht hat. Hier stelle sich die Frage was der Grund dafür war. Der Leser erfährt wieso und das Jahr 1881 und damit die früheren Ansichten der Menschen, werden verdeutlicht. Einiges hatte ich nicht erwartet. In meiner Zeit denke ich persönlich nicht in diese Richtung und mir fällt es dementsprechend schwer überhaupt zu lesen wie grausam Menschen sein können, wenn mal etwas nicht ihren Ansichten entspricht. 

Mit Ians Zeit in der Nervenanstalt und dem Davor und Danach wird hier etwas sehr interessantes erzählt. 

Auch fand ich nicht nur die Vergangenheit von Ian und seinen Brüder interessant auch die Gegenwart im Buch war unterhaltsam. Seit Jahren versucht ein Inspektor zu beweisen, dass Ian oder Hart, der Bruder von Ian, für zwei Morde verantwortlich sind. So muss auch dort die Wahrheit ans Licht kommen. Darum bemüht sich Beth und es ist interessant was dabei rauskommt. Mehr als nur die Wahrheit kann gesagt werden. Denn es gibt auch einen Grund wieso der Inspektor sein Ziel unbedingt erreichen will. 

Ich kann nicht sagen, dass die Autorin keine Handlung miteinbringt. Das Leben der MacKenzies scheint interessant zu sein und die weiteren Brüder gibt es da auch noch. Eher glaube ich das Romantic History mich nicht wirklich dazu bringen wird, mal 5 Sterne zu vergeben. Gerne lasse ich mich überraschen und würde mir das wünschen. Ich glaube ich brauche mehr Aktion und fesselnde Spannung, die ich in diesem Band nicht ganz finden konnte. 

Fazit: Dieses Buch hat mich gut unterhalten. Dennoch bin ich mir sicher das Jennifer Ashley besseres schreiben kann. Vielleicht werden mir die anderen Bände besser gefallen. So ganz vom Hocker hat mich diese Geschichte nicht gerissen. 

Meine Bewertung: 4 von 5 Sternen

Samstag, 25. Januar 2014

Blutmale von Tess Gerritsen

Seitenzahl: 413
Verlag: Blanvalet 
Kosten: keine, da ich es aus der Bücherei ausgeliehen habe
Taschenbuch: 9,95 €
Kindle e-book: 8,99 €
Erscheinungsdatum: 08. Dezember 2008

Kurzbeschreibung: Eine junge Frau wird verstümmelt aufgefunden – ihre Leiche wurde offensichtlich für ein satanisches Ritual missbraucht. Die weihnachtliche Stimmung endet jäh, als Detective Jane Rizzoli zum Fundort einer weiblichen Leiche gerufen wird. Bei der Autopsie entdeckt Gerichtsmedizinerin Maura Isles, dass die abgetrennte Hand einer anderen Frau gehört haben muss. Dann stirbt eine Kollegin aus Janes Team, die den Geschichtsprofessor Antony Sansone beobachtete. Auch ihr Körper ist gezeichnet. Während Jane den undurchsichtigen Professor und die Mitglieder seiner obskuren Stiftung „Mephisto“ unter die Lupe nimmt und überall auf eine Mauer des Schweigens trifft, findet Maura an ihrer Haustüre Blutmale …

Meine Meinung: Gewöhnlich lese ich wenig Thriller oder Krimis. Der Grund dafür ist ganz einfach: nur wenige Autoren schreiben wirklich gute Bücher in diesem Bereich. So sollten sich Autoren ein Beispiel an Tess Gerritsens Büchern nehmen. Sie ist für mich mit Abstand die beste Autorin wenn es um dieses Genre geht. 

Auch in diesem Buch beweist sie gekonnt, was Spannung heißt. Ihre Bücher lassen mein Herz höher schlagen. Erneut stehen Maura und Jane vor einem sehr interessanten Fall. Der Leser weiß von Anfang an wer der Mörder ist. Dennoch ist das kein Hindernis, um ein spannungsgeladenes Buch auf die Beine zu stellen. Ich könnte jetzt viele Einzelheiten nennen, wieso ich in den Bann gezogen wurde. Es gibt zu viel zu beschreiben. Lieber belasse ich es dabei indem ich sage, einfach alles trug zu einem fantastischen Thriller bei. Ich konnte wieder mal, inzwischen kommt das bei dieser Reihe oft vor, keine Schwächen ausmachen. 

In diesem Band waren Themen dabei, die vorsichtig angegangen werden müssen. Mich hat alles hierzu sehr interessiert und ich habe aufmerksam gelesen. Wie immer sind Tess Gerritsens Bücher nicht für schwache Nerven. So gönne ich mir ihre Bücher auch nicht hintereinander, sonder mit mehreren anderen Büchern dazwischen. Auf dauer könnte es zu viel werden. Aber ab und zu kann ich nicht anders und muss mal wieder ein Buch von ihr lesen. Eine kleine Sucht ist es bei mir schon. 

Wie gewohnt ist nicht nur der Fall von Interesse, auch das Privatleben von Maura und Jane ist wieder mal aufregend. Jane ist inzwischen glücklich verheiratet und das hat sie auch mehr als verdient. Dieses Mal haben ihre Eltern ihre Schwierigkeiten. Nun heißt es für Jane sich auch um ihre Eltern zu kümmer. Wie sie sich dabei macht, habe ich wirklich respektiert. Jane ist eine Frau, deren Handlungen ich mehr als nachvollziehen kann. Ich verstehe sie.

Mauras Privatleben ist da schon etwas komplizierter und dieser Abschnitt ist noch nicht abgeschlossen. Daniel Brophy und ihre Geschichte hat nicht in diesem Band ihren Anfang. Wir kennen Daniel schon einige Bände lang und er und Maura fühlen sich ebenso lange zueinander hingezogen. Wäre da nicht das Problem mit Daniel, der ein Priester ist. Es sieht schwer für die beiden aus. Jeder sollte selbst lesen wie es in diesem Band mit ihnen weitergeht und ich frage mich wie es in der Fortsetzung für sie aussehen wird. 


Nach so viel Spannung bin ich selbstverständlich neugierig wie es weitergeht. Darunter fällt sowohl der nächste Fall, als auf Jane und Mauras Leben. 

Fazit: Spannung ist noch lange keine Selbstverständlichkeit. Demnach kann ich gar nicht sagen wie wertvoll dieses Buch einer fantastischen Reihe ist. Diejenigen, die ein Buch lesen wollen, mit viel Spannung, denen kann ich dieses Buch und die gesamte Reihe empfehlen. 

Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen 

Die Reihe:
01. Die Chirurgin
02. Der Meister
03. Todsünde
04. Schwesternmord
05. Scheintod

Mittwoch, 22. Januar 2014

Sei mein Stern von Amanda Frost

Seitenzahl: 352
Verlag: Self Publishing
Kosten: 3,99 €
Taschenbuch: 9,99 €
Kindle e-book: 3,99 €
Erscheinungsdatum: 15. Oktober 2013

Kurzbeschreibung: Inzwischen hat es auch Rafaels jüngeren Bruder auf die Erde verschlagen: Simon, ein Computergenie mit begnadeter Intelligenz und einem Hang zur Alltagsuntauglichkeit. Nicht die ideale Kombination, um eine geeignete Frau aufzureißen, auch wenn man so höllisch attraktiv ist wie der spleenige Informatiker. So widmet er sich nach einigen missglückten Affären doch lieber dem Hacken von Computern. Bis er den fatalen Fehler begeht, sich mit der mächtigen deutschen Geheimdienstorganisation BSC anzulegen. Denn diese hetzt ihm postwendend ihre beste Undercoveragentin auf den Hals: Jana, eine 32-jährige skrupellose Power-Frau, die Simon in ein erbarmungsloses Katz-und-Maus-Spiel verwickelt. Bis beiden letztendlich die Kontrolle über die Geschehnisse entgleitet … 

Meine Meinung: Sei mein Stern ist der zweite Teil einer Trilogie. Den ersten Band fand ich gut, es war aber kein besonders gutes Buch. Dennoch war ich der Überzeugung der 2. Teil könnte besser werden. In diesem Band ist nun Rafaels Bruder Simon auf der Suche nach seiner Traumfrau. Das Bestreben bleibt unverändert. 

Simon ist schon mal sympathischer als sein Bruder im ersten Band. Wobei ich sagen muss, dass Rafael als Nebencharakter gar nicht mal schlecht abschneidet. In dieser Position war er durchaus erträglich. Der Charakter Simon ist anders als sein Bruder. Vor allem seine technischen Fähigkeiten fand ich sehr interessant. Was er alles zustande bringt ist erstaunlich. Über seine Tätigkeiten und die Veränderungen die er durchgenommen hat, hab ich gerne gelesen. Dennoch schafft Simon es nicht, mir ans Herz zu wachsen. 

Jana ist in diesem Band der weibliche Hauptcharakter. Bei ihr gab es schon viel mehr auszusetzen. Ihre Aufgabe ist es rauszufinden, wer sich in das System der BSC geschlichen hat. Mit ihrem Beruf hab ich kein Problem. Sie wird als starke Frau dargestellt, schafft es aber dennoch nicht sich den Annäherungen ihres Vorgesetzten zu wiedersetzen. Carsten fällt es nicht schwer Jana zu verführen. Dabei haben sich die beiden getrennt und Sex sollte dabei lieber nicht mehr vorkommen. Da fängt Jana mir schon an unsympathisch zu werden. Sie sollte in der Lage sein Nein zu sagen, wenn sie es denn wirklich nicht will. So scheint es nicht. 
Hinzu kommen noch einige Kleinigkeiten, die ich hier nicht weiter ausführen will. Jeder sollte das E-Book/Buch lesen und selbst entscheiden. 

Die liebenswerten Mondbären sind wieder mit dabei. Darüber freute ich mich sehr. Diese außergewöhnlichen Tiere waren es wohl, die am meisten haften blieben. Alles an ihnen wird so niedlich beschrieben. 

Außerdem wird dieses Mal näher auf Siria eingegangen. Das war auch ein positiver Punkt. Denn auch das hatte mir im ersten Band gefehlt. Es gibt viele Vorteile auf dem Planeten, die auf der Erde fehlen. Und dennoch würde ich vieles vermissen. Eine Mischung aus beiden Planeten wäre wohl perfekt. Siria und Simon haben mir in diesem E-Book gezeigt, weswegen ich Science Fiction gerne lese. 

Langweilig kam beim Lesen nicht unbedingt auf. Die Geschehnisse waren interessant genug. Es fehlte aber erneut die Spannung, auf die großen Wert lege. Spannung habe ich nicht finden können. Auch fehlten Charaktere, die man auf Anhieb mag. Ich habe keine Verbindung zu den Charakteren aufbauen können. Ich war Leserin, habe aber nicht mitgefühlt. Eine durch und durch überzeugende Liebesgeschichte fand ich hier nicht vor. 

Fazit: Der 2. Band war schon mal besser als der erste Band. Da durfte ich tief durchatmen. Besser, heißt aber nicht fantastisch. Das auf keinen Fall. Leider gibt es noch immer einige Schwächen. Eine interessante, aber spannungslose Geschichte mit Tendenz nach oben, kann ich dazu sagen. 

Meine Bewertung: 3,5 von 5 Sternen

Die Reihe:
01. Gib mir meinen Stern zurück

Samstag, 18. Januar 2014

Die Herren der Unterwelt 06 - Schwarze Lügen von Gena Showalter

Seitenzahl: 447
Verlag: Mira Taschenbuch im Cora Verlag
Kosten: 4,50 € (Mängelexemplar)
Broschiert: 8,99 €
Kindle e-book: 8,99 €
Erscheinungsdatum: November 2011

Kurzbeschreibung: Sie wollen Gutes und sind doch zum Bösen verdammt: die Herren der Unterwelt. Er darf alles, nur eins ist ihm bei Todesqualen verboten: die Wahrheit zu sagen. Gideon ist der fünfte Herr der Unterwelt, und in ihm haust der Dämon der Lüge.
Und so wie er selbst Wahres nicht benennen darf, so erkennt er bei anderen sofort die Lüge. Bis er auf Scarlet trifft, eine ebenfalls unsterbliche Seele. Sie behauptet, seine Frau zu sein: der Mensch, den er einst geheiratet und leidenschaftlich geliebt hat. Doch so wenig Gideon sich erinnern kann, so wenig deutet darauf hin, dass Scarlet lügt.
Im Gegenteil: In ihrer Gegenwart flammt in Gideon ein längst vergessenes Verlangen neu auf. Doch er darf ihm nicht nachgeben, denn damit würde er Scarlet in tödliche Gefahr bringen...

Meine Meinung: In diesem 6. Band lernen wir Gideon, den Hüter des Dämons Lüge, und Scarlet, die Hüterin des Dämons Albtraum kennen. Von vornherein ist es klar, das sie zusammenkommen werden und eine Vorgeschichte haben sie auch. Somit ist daran nichts überraschendes. Eine Überraschung folgt in den nächsten Seiten nicht. So gab es auch nichts, was mich übermäßig begeistert hat. Ich erwarte nach einer ganzen Menge Büchern im Bereich der Romantic Fantasy schon mehr als das, was ich hier in diesem Band zu Lesen bekommen habe. Ja, die Geschichte interessiert mich noch immer. Wenn nicht würde ich die Reihe nicht weiterlesen, aber bloßes Interesse ist nicht ausreichend. 

Ich lese diese Reihe ziemlich gern. In der Vergangenheit gab es schon schwächere Bände, aber noch keins, dass mich so wenig zum Lesen animiert hat. Es war schlichtweg mühselig mich zu konzentrieren. Gideon muss durch seinen Dämon so gut wie immer lügen. Da muss man eine zusätzliche Konzentration aufbringen, um seine Sätze auch richtig zu verstehen. Das ist zwar nicht sonderlich aufwendig, aber bei einem Buch wo die Gedanken eins ums andere Mal abschweifen, ist das gar nicht mal so einfach. 

Nachdem mich der 5. Band überzeugen konnte, schafft das dieser Band nicht. Im 5. Band war Olivia ein Charakter, der mich für sich einnehmen konnte. Und das mit Leichtigkeit. Hier schafften das Gideon und Scarlett nicht. Leider konnten sie bei mir nicht mal Sympathie hervorbringen. Ein großer Teil meiner Unzufriedenheit hat auch damit zu tun. Die Hauptcharaktere sollten in einem guten Buch auch den Leser überzeugen können. 

Auch die Nebencharaktere kamen zu kurz. Dabei lege ich viel Wert auf eine fortlaufende Geschichte mit den schon bekannten Charakteren. Ich kann nicht sagen, sie kamen nicht vor, aber es war eindeutig zu kurz. 

Fazit: In diesem Buch hat mir einfach der Lesespaß, vielseitige Charaktere und eine spannende Geschichte gefehlt. Aso all das was ein spannendes Buch ausmacht. Enttäuschend war es schon, weil ich viel besseres erwartet habe.

Meine Bewertung: 2,5 von 5 Sternen

Die Reihe:
Die Herren der Unterwelt 01 - Schwarze Nacht
Die Herren der Unterwelt 02 - Schwarzer Kuss
Die Herren der Unterwelt 03 - Schwarze Lust
Die Herren der Unterwelt 04 - Schwarzes Flüstern
Die Herren der Unterwelt 05 - Schwarze Leidenschaft

Donnerstag, 16. Januar 2014

Shadows of Love - Gefesselte Lust von Jasmin Eden

Seitenzahl: 89
Verlag: Bastei Entertainment
Kosten: keine, da es kostenlos angeboten wurde
Kindle e-book: 1,99 €
Erscheinungsdatum: 03. Dezember 2013

Kurzbeschreibung: Die junge Journalistin Helena Feldkamp tritt ihren ersten richtigen Job in der Redaktion des angesagten Berliner Stadtmagazins "B-Touch" an. Ihr direkter Vorgesetzter, Chefredakteur Jonah Winter, fasziniert sie, doch Marcus Dramstein, der Inhaber und Mitbegründer von "B-Touch", warnt sie vor ihrem neuen Chef. 

Dennoch lässt Helena sich auf Jonah ein, und nach einem gemeinsamen Ausstellungsbesuch verbringen sie die Nacht miteinander. Sie genießt ihre gerade entdeckte Lust, als ihre Welt plötzlich aus den Fugen gerät und sie herausfindet, dass Jonah etwas mit einem Schicksalsschlag in ihrer Vergangenheit zu tun hat ... Kann Helena ihm noch trauen? 

Nächste Folge: "Heiße Schatten" von Jennifer Ambers

Meine Meinung: Mit der ersten Kurzgeschichte der Reihe hatte der Verlag einen sehr erfolgreichen Start hingelegt. Dafür war Inka Loreen Minden eine sehr gute Wahl. Meine eigene Meinung wird jetzt noch bestärkt nach dieser zweiten Kurzgeschichte. Inka Loreen Minden hat alles sehr gut in wenige Seiten gepackt und es war ein Lesevergnügen ihre Kurzgeschichte zu lesen. Auch diese Geschichte ist jetzt nicht ungelungen, kommt aber nicht an die Erste ran. Das muss ich zunächst mal festlegen. 

In den 89 Seiten vergehen mehrere Monate. Die wenigen Seiten und die vielen Monate passen schon mal nicht zusammen. Doch das dadurch der Lesefluss nicht gestört wird, liegt bei jedem Autor selbst. Wahrscheinlich wäre hier eine kürzere Zeitspanne von Vorteil gewesen. Denn so kommt alles Schlag auf Schlag. Somit passiert alles viel zu schnell. Als Beispiel nehme ich mal Helenas Gefühle. Nach wenigen Seiten stellt sie fest, dass sie Jonah liebt. Bis dahin sind in der Geschichte einige Monate schon vergangen. So sind ihre Gefühle nicht mal ungewöhnlich. Dennoch bezeichnete ich das beim Lesen als zu schnell. Denn so empfindet der Leser, weil vom Anfang bis zu der genannten Stelle nur Minuten vergangen sind. 

So denke ich, dass die Autorin nicht mal so viele Ereignisse in die Handlung mit einbringen musste. Der Leser weiß das er eine Kurzgeschichte liest und erwartet dementsprechend keine Meisterleistung. Dafür sind dann eher die Bücher und E-Books mit mehr Seiten da. 

Die Schnelligkeit hat mich besonders gestört, aber auch die erotischen Szenen hätten besser sein können. Ich habe schon besseres gelesen, kann ich sagen. Dennoch ist das kein großer Kritikpunkt für mich. Wenn es an Spannung gemangelt hätte, dann wäre meine Bewertung wohl gar nicht mal so gut ausgefallen. 

Fazit: Alles in allem hat mich die Kurzgeschichte gut unterhalten, sodass ich sagen kann für zwischendurch reicht es. Ich bin gespannt auf die anderen Geschichten und erwarte besseres. 

Meine Bewertung: 4 von 5 Sternen

Die Reihe:
Shadows of Love - Dunkle Leidenschaft von Inka Loreen Minden 

Montag, 13. Januar 2014

Eine Handvoll Worte von Jojo Moyes

Seitenzahl: 589
Verlag: rororo
Kosten: keine, da ich es aus der Bücherei ausgeliehen habe
Broschiert: 14,99 €
Kindle e-book: 12,99 €
Erscheinungsdatum: 04. Oktober 2013

Kurzbeschreibung: Du sollst wissen, dass du mein Herz in deinen Händen hältst. 1960. Jennifer Stirling müsste eigentlich glücklich sein: Sie führt ein sorgloses Leben an der Seite ihres wohlhabenden Mannes. Doch ihr Herz gehört einem anderen – und er bittet sie, alles für ihn aufzugeben. 2003. Ellie Haworth hat ihren Traumjob gefunden: Sie ist Journalistin bei einer der führenden Zeitungen Londons. Eigentlich müsste sie glücklich sein. Doch der Mann, den sie liebt, gehört einer anderen. Eines Tages fällt Ellie im Archiv ein Jahrzehnte alter Brief in die Hände: Der unbekannte Absender bittet seine Geliebte, ihren Ehemann zu verlassen und mit ihm nach New York zu gehen. Als Ellie diese Zeilen liest, ist sie erschüttert. Was ist aus den beiden und ihrer Liebe geworden? Sie stellt Nachforschungen an und stößt auf Jennifer: eine Frau, die alles verloren hat. Alles, außer einer Handvoll kostbarer Worte. Wer die Liebe nicht kennt, kennt nichts. Wer sie hat, hat alles.

Meine Meinung: Wenn es so weitergeht, bin ich eine treue Leserin von Jojo Moyes. Wie viele andere auch habe ich Ein ganzes halbes Jahr gelesen, und es mit 5 Sternen bewertet. Solche Romane wie diese Autorin sie schreibt, wünsche ich mir von anderen auch. Denn bisher gab es nur wenige Romane, die mich fesseln konnten. Obwohl ich sehr gerne Romane lesen würde. Nur wenn es keine guten Geschichten gibt, ist es nicht verwunderlich, dass ich mit Bedacht einige wenige Romane lese. Doch von Jojo Moyes will ich viele weitere Bücher lesen und hoffe das sie fleißig weiterschreibt. Denn ihre Bücher lohnen sich wirklich gelesen zu werden. 

Was erwartet die Leser in diesem knapp 600 seitigem Buch? Ellie, als Journalistin, ist wie alle anderen auch auf der Suche nach einer guten Story. Hierbei findet sie im Archiv einen Liebesbrief von 1960. Zufall oder Schicksal kann jeder für sich selbst entscheiden, aber dieser Brief setzt alles in gang. Wir als Leser dürfen Jennifer und Anthonys Liebe kennen lernen. Viel passiert in diesem Buch. Ist ja auch nicht verwunderlich bei 589 Seiten. Eigentlich ist es schwer zu beschreiben, was ich auch gar nicht tun werde. Denn so gut wie die Autorin schreibt, kann ich lange nicht wiedergeben. Ich kann nur sagen, dass Jojo Moyes es hin bekommt die in meinem Augen falschen Verhaltensweisen sogar mir nahe zubringen, sodass ich nachvollziehen kann. Das ist sehr wertvoll. Nicht jeder kann den Leser dazu bringen sogar die Fehler der Charaktere zu verstehen. 

Jennifer ist mit Laurence verheiratet, liebt ihn aber im Grunde nicht. Wie es um ihren Mann steht ist schwer zu sagen, dazu steht im Buch nichts. Ich vermute aber er liebt sie nicht. Für sie ist es nur wichtig in der Öffentlichkeit so zu tun, als ob sie sich lieben würden. Sie müssen nur glücklich auftreten. Jennifer gehört zu den Frauen, die die Liebe kennen lernen durften. Anthony und Jennifer verlieben sich schnell ineinander. Der Leser bekommt nicht mal mit wann es passiert. Die Liebe ist da und jetzt muss entschieden werden wie es weitergeht. 

Die Affäre mit einer verheirateten Frau bringt Schwierigkeiten mit sich. Doch was wäre die Liebe ohne Kummer und Schmerz? So eine Liebe würde wenig Interesse wecken. Das trifft hier zu. Ich las mit Spannung wie sich die Geschichte entwickelte. Moralisch gesehen verstehe ich Anthony und Jennifer, obwohl Untreue nicht als richtig angesehen werden kann. Dennoch habe ich keine Sekunde einen Gedanken daran verschwendet, Jennifer und Anthonys Beziehung wäre falsch. Sie fühlt sich beim Lesen schon richtig an. Jojo Moyes lässt nicht zu, dass man etwas anderes auch nur denken kann. 

Jahre später, ohne zu wissen ob es ein Happy End für unsere Liebenden gab, wird die Geschichte von Ellie fortgesetzt. Sie ist in einer ähnlichen Situation. Auf Ellie war ich ziemlich sauer nach den ersten Seiten. Sie macht es sich irgendwie zurecht und glaubt eine Beziehung mit einem verheirateten Mann wäre richtig. Während ich Jennifer und Anthony verstehen kann, traf ich hier auf eine Frau, die mich ärgerte. Am Anfang ihrer Beziehung mit John, lies sie sich auf unverbindlichen Sex ein. Doch mit der Zeit konnte sie ihre Gefühle nicht zurückhalten und wünschte sich insgeheim John würde eines Tages seine Familie verlassen. Ellie wünschte sich etwas Festes, mit Bedeutung. Als sie dann Jennifer und Anthonys Geschichte erzählt bekommt, sieht sie in diesen beiden Menschen genau das, was sie sich so sehnlichst wünscht. Das ist auch der Grund wieso Ellie die Vergangenheit interessiert. Ellie musste im Buch einiges klar werden, denn sie ist kein schlechter Charakter und verdient besseres.  

Schon die ersten Seiten gaben mir das Gefühl einen gutes Buch in den Händen zu halten. Das ist es was ich liebe. Ich bin unheimlich glücklich darüber, dass mich auch das zweite Buch der Autorin fesseln konnte. 
Liebesbriefe spielen im Buch eine große Rolle. Briefe schreiben im Jahr 2014 wahrscheinlich wenige. Ich kenne niemanden der in letzter Zeit einen selbst geschriebenen Brief bekommen hat. Wir sind im Zeitalter der elektronischen Kommunikation. Mir war bewusst das diese Art sehr unpersönlich ist. Aber zu lesen wie aufregend es sein kann einen Liebesbrief zu bekommen und selbst zu schreiben, befördert das verloren gegangene in den Vordergrund. Es ist wirklich schade wie unpersönlich alles geworden ist. Dazu muss gesagt werden, das Anthony sich wirklich gut ausdrücken kann. 

Fazit: Mir kommt nicht jeden Tag so ein Buch unter. Ellie, Jennifer und Anthony haben mir sehr schöne Lesestunden eingebracht. Ich habe viel empfunden beim Lesen: Ärger, Trauer, Glück, Liebe...
Für die ersten Seiten würde ich 5 Sterne vergeben, doch auch alles andere konnte mich überzeugen und aufregen, sodass das ganze Buch diese Bewertung verdient. Ich wünsche jeder würde letztendlich zu dem gleichen Entschluss wie Ellie kommen. Doch dazu sind wohl nur die Menschen fähig, die ein gutes Herz haben. 

Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen 

Donnerstag, 9. Januar 2014

KGI 01 - Dunkle Stunde von Maya Banks

Seitenzahl: 392
Verlag: LYX
Kosten: 4,95 € (Mängelexemplar)
Taschenbuch: 9,99 €
Kindle e-book: 8,99 €
Erscheinungsdatum: 09. August 2012

Kurzbeschreibung: Ex-Navy SEAL Ethan Kelly trauert um seine Frau Rachel, die vor einem Jahr spurlos verschwand. Ethan wird von Schuldgefühlen geplagt, weil in ihrer Ehe nicht alles zum Besten stand. Da erhält er die Nachricht, dass Rachel noch am Leben ist, jedoch von Unbekannten gefangen gehalten wird. In seiner Verzweiflung bittet er die Sondereinsatzgruppe KGI um Hilfe, um seine Frau zu befreien. Doch Rachel hat ihr Gedächtnis verloren und kann sich an ihr früheres Leben nicht mehr erinnern. Ethan glaubt, dass er und seine Frau eine zweite Chance erhalten haben. Wird es ihnen gelingen, die Fehler der Vergangenheit zu vermeiden?

Meine Meinung: Maya Banks gehört inzwischen zu den Autorinnen, deren Bücher ich gerne lese. Auch ihre KGI Reihe durfte da nicht ungelesen bleiben. Bis Bewertungen zum 1. Band der Reihe sind sehr unterschiedlich ausgefallen. Somit war es klar, dass auch meine Bewertung gut oder schlecht ausfallen könnte. Ich wusste aber, wenn der erste Band nicht ganz daneben wäre, wollte ich die weiteren Bände auch lesen. 

Wenn es mehrere Bände werden sollen, im Bereich des Romantic Thrills, kommen häufig große Familien in den Büchern vor. Auch dieser Band gehört hierzu. Ich kann mich darüber bisher nach nicht beklagen. Der Zusammenhalt ist es dann meistens, der mich Bewunderung für die Familien empfinden lässt. Dieser Zusammenhalt fehlt in der Wirklichkeit und daran will der Leser sich wenigstens in Büchern festhalten. Noch immer sind Bücher eine Zuflucht. Somit passt die Kelly Familie in dieses Schema. 

Zusätzlich fand ich gut, dass sich Rachel und Ethan nicht kennenlernen mussten. Sie kennen sich nicht nur, sind sogar verheiratet. Seit einem Jahr wird Rachel für tot gehalten und ihre ganze Familie trauert. Dieser Anfang der Geschichte kam mir sehr gelegen. Es ist mal etwas anderes. Eine Vorgeschichte besteht und diese wird weitererzählt. 

Der Leser weiß von Anfang an, das Rachel gerettet wird. Die Kellys gehen vorsichtig mit ihr um. Eigentlich ist alles so, wie es sein sollte. Unerwartet kommt nichts. Auf einige Charaktere würde ich gerne näher eingehen. Ich beginne mal mit Ethan, der männlichen Hauptfigur.
Für Ethan ist Rachels angeblicher Tod, an den er glaubt, noch schlimmer als für die anderen Familienmitglieder. Nicht nur weil er ihr Ehemann ist, sonder auch, weil er während ihrer Ehe vieles falsch gemacht hat. Für mich kommt es nicht drauf an ihn jetzt zu kritisieren. Eher fand ich Ethans Fehler sehr passend. Denn diese Fehler sind es, die ihn menschlich machen. Maya Banks legt es nicht drauf an perfekte Charaktere zu erschaffen. Ihre Charaktere haben Ecken und Kanten. Sie haben Charakter. 

Als nächstes wäre da Garrett, Ethans älterer Bruder. Garrett und Rachel verbindet eine enge Freundschaft. Auch das gefiel mir ausgesprochen gut. Ich gebe zu sogar mehr als Rachel und Ethans Beziehung. Die Freundschaft konnte mich mehr überzeugen. Garretts Verhalten Rachel gegenüber war echt toll. Kein Wunder das Rachel während ihrer Gefangenschaft sich nur an Ethan und Garrett erinnerte. Es wäre eine Schande diese Freundschaft zu vergessen. So freue ich mich auf Garretts Geschichte.  

Marlene, Ethans Mutter, bringt jedem so viel Liebe entgegen. All ihre Söhne fühlen sich wie ihr einziger Sohn, was auch im Buch erwähnt wird. Diese Frau strahlt reine Liebe aus. Das konnte ich als Leserin nicht überlesen. Da erschuf Maya Banks die perfekte Mutter. 

Das neuste Mitglied der Familie ist Rusty. Sie wurde von Marlene aufgenommen. Das auch noch, obwohl die Familie das nicht will. Zumindest sieht es aus aus, das Rusty eine längere Zeit ihren Platz in der Familie behalten wird. Das Mädchen ist eine schwierige Jugendliche. Das zeigt sie auch deutlich. Aber ich denke die Schwierigkeiten durch Rusty kann der Reihe nur gut tun.  

Wie kaum zu übersehen, sind die Kellys einer interessanter als der andere. Das ist schon mal vielversprechend. Wenn es nicht so wäre, hätte ich womöglich auf keine Lust die weiteren Bände zu lesen. Ethan und Rachels Geschichte war eher schwach, im Gegensatz zum Rest der Familie. Aber ich hoffe auf eine Steigerung. Da ich schon besseres von Maya Banks gelesen habe, kann dem nichts im Weg stehen. 

Fazit: Auch wenn der 1. Band nicht unbedingt als sehr gut zu bezeichnen ist, ist das Potenzial mit Sicherheit da. Die Hauptcharaktere konnten nicht überzeugen, aber die Nebencharaktere sind vielversprechend genug, um den 2. Band schon mal auf die Wunschliste zu packen. 

Meine Bewertung: 3 von 5 Sternen

Dienstag, 7. Januar 2014

Scanguards Vampire 01 - Samsons Sterbliche Geliebte von Tina Folsom

Seitenzahl: 268
Verlag: Self Publishing
Kosten: 2,99 €
Taschenbuch: 9,99 €
Kindle e-book: 2,99 €
Erscheinungsdatum: 31. Dezember 2013

Kurzbeschreibung: Vampir-Junggeselle Samson leidet unter Erektionsstörungen. Nicht einmal sein Psychiater kann ihm helfen. Das ändert sich, als die schöne sterbliche Buchprüferin Delilah nach einem scheinbar zufälligen Angriff in seine Arme fällt. Plötzlich ist mit seiner Hydraulik wieder alles in Ordnung - zumindest so lange Delilah die Frau in seinen Armen ist.

Seine Skrupel, mit Delilah ins Bett zu gehen, schwinden, als sein Psychiater ihn davon überzeugt, dass dies der einzige Weg ist, sein Problem zu lösen. Mit dem Gedanken, dass alles was er braucht nur eine einzige Nacht mit ihr ist, lässt er sich auf ein Intermezzo voller Leidenschaft mit Delilah ein.

Doch einen weiteren Angriff und eine Leiche später, hat Samson alle Hände voll zu tun: nicht nur damit, Delilah zu verheimlichen, dass er ein Vampir ist, sondern auch damit herauszufinden, warum jemand versucht sie loszuwerden.

Meine Meinung: Mit diesem ersten Band beweist die Autorin, dass es doch möglich ist schon bekannte Grundzüge mit Abwechslungen zu kombinieren. Denn das ist es was ich suche. Ich lese weiterhin sehr gerne über Vampire, verliere aber schnell das Interesse wenn alles sich so sehr ähnelt. Hier in dieser Reihe geht es wie so oft um Vampire und wie sie nach und nach ihre Gefährten finden. Das ist einer der größten Übereinstimmungen. Davon abgesehen ist aber so gut wie alles anders. 

Samson ist ein Vampir, versucht aber seine Menschlichkeit beizubehalten. Dementsprechend führt er ein relativ normales Leben, für die Verhältnisse eines Vampirs. Er ist wohlhabend und führt ein Sicherheitsunternehmen. Über solch ein Unternehmen lese ich zum ersten Mal. Das ist Unterschied Nummer 1. 
Samsons Freunde, Amaury, Ricky und Thomas arbeiten für ihn und haben verschiedene Positionen inne. Somit ist das schon mal der 2. Unterschied. 
Der 3. Unterschied wäre, dass es bisher keine Kämpfe zwischen übernatürlichen Wesen gibt. Damit sind größere Gruppen und deren verschiedene Ansichten gemeint. 
Auch das Samson einen Psychiater aufsucht war eine tolle Abwechslung. Das habe ich in der Art auch noch nie gelesen.  
Das sind die drei Punkte, die sofort auffallen. Denn nach einer Zeit fällt einem jede Kleinigkeit auf. Weiter kann ich sagen, dass es nichts gab, das ich als übertrieben bezeichnen könnte. Grenzen wurden nicht überschritten. 

Somit hat mir das schon mal sehr gut gefallen. Eigentlich ist die Reihe genau das was ich gerne lese. Übernatürliche Wesen, Erotik, Spannung, Emotionen und eine interessante Geschichte. All das war vorhanden. An einer Stelle war ich sogar der Meinung, die Liebesszene wurde in die länge gezogen. Nur der Rest hat mir ausgesprochen gut gefallen. Ich hatte Spaß am Lesen. 

Solange es neues zu entdecken gibt, ist es immer wieder schön einen ersten Band einer Reihe zu lesen. So war es auch hier. Ich kam mit Samsons Lebensweise sehr gut zurecht und bin schon sehr gespannt auf alle weiteren Charaktere. 

Fazit: im ersten Band der Reihe habe ich genau das gefunden, was ich gerne lese und werde somit auch die weiteren Bände lesen. Nicht nur das, auch die anderen Bücher der Autorin werde ich mir näher ansehen. 

Meine Bewertung: 4,5 von 5 Sternen 

Samstag, 4. Januar 2014

5 Jahre 5 Geschichten von Annika Dick, Julia Drube, Nadine Kühnemann, Bianca Iosivoni, Laura Nefzger

Seitenzahl: 426
Verlag: LYX
Kosten: 2,50 € (Mängelexemplar)
Taschenbuch: 5,00 €
Kindle e-book: 3,99 €
Erscheinungsdatum: 09. November 2012

Kurzbeschreibung: DIE MAGIE DER LIEBE … 2012 feiert der LYX-Verlag sein fünfjähriges Jubiläum! Zu diesem Anlass durften die Fans ihr romantisches Erzähltalent im Rahmen eines Schreibwettbewerbs unter Beweis stellen. Die LYX-Community hat unter zwanzig Finalisten ihre fünf Lieblingsgeschichten gewählt, die in dieser einzigartigen Anthologie veröffentlicht werden. Götter, Gestaltwandler, Engel und andere magische Kreaturen finden in den fünf Gewinnerstorys die wahre Liebe …

Meine Meinung: Ich denke mal diese Ansammlung von den fünf besten Kurzgeschichten des Schreibwettbewerbs ist kein Muss zum Lesen. So war es auch für mich nicht. Ich behielt das Buch im Hinterkopf und als ich die Gelegenheit dazu hatte, habe ich es mir angeschafft, um zu sehen was rausgekommen ist. Welches der Kurzgeschichten Platz 1 und welches Platz 5 belegt hat, ist mir unbekannt. So ist es auch vorteilhafter für mich, weil ich somit meine eigene Meinung zu den Geschichten bilden kann und die unterscheiden sich sehr voneinander. Somit fiel es mir leicht mich zu entscheiden welche Geschichte ich auf welchen Platz setze. So werde ich einzeln auf die Kurzgeschichten eingehen. 

Ich habe mir auch einzelne Bewertungen notiert, damit mir die Gesamtbewertung leichter fällt. Die zweite Kurzgeschichte "Seelenfänger" war die für mich schwächste von allen fünf. Der Inhalt hat mich wenig interessiert, sodass es kaum möglich war mich irgendwie zu fesseln. Den starken Drang die Seiten zu überspringen habe ich schwer überwunden. Lediglich ein weiteres Kapitel und die Seiten wären übersprungen worden.
Meine Bewertung zu dieser Kurzgeschichte sind 1,5 Sterne. Den halben Stern mehr habe ich vergeben, weil es nun mal so ist, dass uns Lesern in diesem Buch keine erfahrenen Autoren ihre Geschichten präsentieren. 


Die vierte Kurzgeschichte "Tränen der Ewigkeit" folgt mit einer Bewertung von 2,5 Sternen. Das war ein Mittelding. Nicht zu langweilig, aber auch nicht übermäßig spannend. Als lesenswert kann ich es leider auch nicht bezeichnen. Dennoch war es schon besser als die zweite Kurzgeschichte.
Hier hat die Autorin, wenn man es so bezeichnen kann, neue Wesen erschaffen, die mir in der Form bekannt waren, aber sie hat ihre eigenen Vorstellungen miteingebracht. Hinzu kam auch noch eine Liebe, die eigentlich nicht möglich sein sollte. Dennoch fällt es dem Herzen leicht, egal wer und was man ist, sich zu verlieben. Da das Herz keinen Verstand hat und es nicht von Bedeutung ist was als richtig oder falsch angesehen wird, ist das Herz nur damit beschäftigt eines der stärksten Gefühle hervorzubringen. 


Auf dem 3. Platz meiner Bewertung befindet sich die erste Kurzgeschichte "Die Entführung der Persephone". Hier befinden sich die Götter Hades und Persephone im Mittelpunkt. Ihre Liebe zueinander und der Versuch sie zu trennen ist der Inhalt. 3,5 Sterne vergebe ich dieser Geschichte. Sie war lesenswert und für Zwischendurch gut geeignet. 

Komme ich nun zu den beiden letzten, aber auch den einzigen Kurzgeschichten, die ich wirklich sehr gerne gelesen habe. Sie waren auch die, die sich wirklich gelohnt haben. Die letzte Kurzgeschichte "Das Tier in mir" hat eine große Ähnlichkeit mit den Gestaltwandlern von Nalini Singh. Das war mein erster Gedanke. Doch beim Weiterlesen sind natürlich Unterschiede vorhanden. Die Geschichte spielt in der Zukunft, das und die Gestaltwandler sind die größten Gemeinsamkeiten. Ich werde an dieser Stelle nicht weiter vergleichen. Bestimmt nicht als treue Leserin der Gestaltwandlerreihe.
Mit dieser Geschichte sollte es nicht leicht sein mich zu überzeugen und gleichzeitig ist es nicht so schwer. Denn das ist es was ich sehr gerne lese. Die Autorin hat die Probleme zwischen Lana und Keenan gut beschrieben. Ich bin zwar an solche Geschichten gewöhnt, vergebe aber trotzdem 4,5 Sterne. Den fehlenden halben Stern ziehe ich ab, wegen einigen unpassenden Ausdrücken. Teilweise hätte man andere Wörter verwenden können, um den Lesefluß nicht zu unterbrechen. 


Das beste kommt bekanntlich zum Schluss. Im Buch war es die dritte Kurzgeschichte. Somit waren nicht die Gestaltwandler, die mir am besten gefallen haben, es waren Kara und Noah, die beiden Zurückgesandten. Sie haben nach dem Tod eine zweite Chance bekommen. In einem anderen Körper und mit einem neuen Leben dürfen sie ihr Leben auf der Erde fortsetzen. Dafür müssen sie nur eins tun: ihr bisheriges Leben vergessen. Ob Kara diese Anforderung erfüllen kann und was für eine Rolle Noah dabei spielt, kann jeder selbst rausfinden. Ich habe die Geschichte sehr gern gelesen und vergebe 5 Sterne. Auch ein Zitat will ich nicht unerwähnt lassen. 
"Vielleicht bedeutet Stärke nicht, sich tatsächlich stark zu fühlen. Vielleicht bedeutet Stärke in Wirklichkeit schwach zu sein und trotzdem weiterzumachen, weiterzukämpfen und nicht aufzugeben."
Wahre Worte, die in Erinnerung bleiben sollten. 

Fazit: Mit zwei lesenswerten und spannenden Kurzgeschichten, war das Buch doch kein Fehlkauf. Meine einzelnen Bewertungen addiert und den Durchschnitt davon nehmend, vergebe ich auf das Buch 3,5 Sterne. 

Meine Bewertung: 3,5 von 5 Sternen

Freitag, 3. Januar 2014

Carrie von Stephen King

Seitenzahl: 317
Verlag: Bastei Lübbe
Kosten: keine, da ich es aus der Bücherei ausgeliehen habe
Taschenbuch: 9.99 €
Kindle e-book: 7,49 € 
Erscheinungsdatum: 22. November 2013

Kurzbeschreibung: Carrie war schon immer anders. Wegen ihrer unbeholfenen Art ist sie in der Schule eine Außenseiterin und wird gnadenlos gehänselt. Zu Hause leidet sie unter dem religiösen Fanatismus ihrer Mutter. Nur ein einziges Mal fühlt sich Carrie so wie alle anderen Mädchen: Als sie zum Schulball eingeladen wird. Doch der Abend endet nach einem grausamen Streich in einer Katastrophe. Denn Carrie ist beseelt von einer unheimlichen Gabe. Einer Gabe, die sie ein Inferno entfesseln lässt, gegen das die Hölle wie ein lieblicher Garten Eden aussieht 

Meine Meinung: Das Gefühl nach den ersten Seiten zu wissen, ein fantastisches Buch in der Hand zu halten, liebe ich. Dieses Gefühl war hier vorhanden. Es beginnt mit der Duschszene, wo Carrie ihre erste Monatsblutung bekommt. Das mit 16 Jahren. Recht spät muss gesagt werden. Dieser Umstand sollte genügen, um aufzuzeigen, das im Leben der 16-Jährigen gewaltig etwas schief läuft. Ihre telekinetischen Fähigkeiten gehören eindeutig mit dazu.
Carrie bekommt ihre Periode und die anderen Schülerinnen bewerfen sie mit Binden und Tampons. Hänseln und demütigen sie. Es ist etwas ganz anders wiederzugeben was ich gelesen habe. Alles wirkt weniger schrecklich als ich es beim Lesen empfunden habe. So lege ich jedem ans Herz dieses Buch selbst zu lesen.

Nach immer bin ich sprachlos, erschüttert und kann kaum begreifen was in diesem Buch passiert ist. Mit der Duschszene beginnt es und endet an einem unbegreiflichem, katastrophalem Punkt. Carries Geschichte fängt eigentlich bei ihr Zuhause an. Dort lernen wir eine religiös fanatische Frau kennen, die einen großen Einfluss auf ihre Tochter hat. Margaret White sieht alles an ihrer Tochter als sündhaft an und will somit Carrie in den Griff bekommen. Carrie führt ein durch und durch eingeschränktes Leben. Was erwartet man da von dem Mädchen? Ein normales Verhalten? Bei so einer Mutter und ihrer Erziehung ist das kaum vorstellbar. Neben dem Leben Zuhause wäre da noch die Schule. Auch dort erwartet Carrie nichts gutes.

Die Tragödie hätte womöglich verhindert werden können. Die Beteiligten haben die Situation unterschätzt und haben Grenzen überschritten. Ich habe den Eindruck Carrie ist nicht böse. Ganz und gar nicht. Sie wurde zu ihrem Verhalten am Ende getrieben. Das von ihren eigenen Mitschülern. Ich bin mir sicher keiner von ihnen hätte sich diesen Ausmaß auch nur vorstellen können. Dennoch steht für mich fest: sie haben Carrie wehgetan und nicht mal gemerkt was sich dort anbahnt. Auch in einem Buch, das vor mehreren Jahren geschrieben wurde, ändert sich das Verhalten der Jugendlichen nicht.

Sympathie kann für keinen einzigen Charakter empfunden werden. Nicht mal für Sue, die noch den Bogen bekommen hat. Sie ist der einzige "gute" Charakter. Es stimmt auch, wie im Nachwort erwähnt, dass auch für Carrie keine Sympathie empfunden wird. Die Rede ist eher von Mitleid und das stimmt auch. Über ihre Mitschüler könnte ich mich aufregen und sie kritisieren. Doch das werde ich nicht tun. Es kann nur gesagt werden wie falsch sie sich Carrie gegenüber verhalten haben. Sie haben regelrecht vergessen das auch sie ein Mensch ist und Gefühle hat. Sie haben es darauf angelegt Carrie zu zerstören und damit auch sich selbst geschadet.

Der Trailer zur Neuverfilmung der Geschichte führte mich zu diesem fantastischen Buch. Darüber bin ich mehr als froh. Mein erstes Buch von Stephen King war ein voller Erfolg. Als nächstes habe ich vor mehr von ihm zu lesen. Alles an diesem Buch war in sich stimmig und mehr als nur spannend. Vom Thema bis hin zur Umsetzung hat mir alles gefallen.

Fazit: Wer spannende Lesestunden bevorzugt, der sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen. Ich hatte die Ehre ein Buch von einem der bekanntesten Autoren lesen zu dürfen. Eines seiner ersten Bücher konnte mich restlos in den Bann ziehen. Heute ist der 1. Januar. Mein erstes Buch in diesem Jahr geht schon jetzt unter die Besten.

Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen