Montag, 31. März 2014

Warrior Lover 03 - Ice von Inka Loreen Minden

Seitenzahl: 240
Verlag: Self Publishing
Kosten: 3,99 €
Taschenbuch: 6,99 €
Kindle e-book: 3,99 €
Erscheinungsdatum: -

Kurzbeschreibung: Veronica, die Tochter von Senator Murano, wurde nach den Unruhen in White City in eine andere Kuppelstadt gebracht. Ein paar Wochen später kehrt sie mit ihrem neuen Leibwächter zurück: Ice. Er ist ein Warrior aus New World City, und die sollen noch brutaler sein als die in ihrer Heimatstadt.
Veronica ist im Haus ihres Vaters viel mit Ice allein. Sie fühlt sich zu dem großen, düsteren Krieger hingezogen, hat aber auch Angst vor ihm. Trotzdem beginnen sie eine heimliche Affäre – für beide strengstens verboten. Doch die wirklichen Probleme fangen an, als Ice für den Senat eine schmutzige Aufgabe erledigen soll und Veronica zum Spielball des Regimes wird. 

Meine Meinung: Ich bin beim dritten Band der Trilogie angelangt. Dank der Bonusstorys verlassen wir die Welt dennoch noch nicht ganz. Dazu muss ich sagen, ich habe ziemlich schnell die drei Bände durchgelesen. Sonst bin ich nicht so schnell. Es gibt immer viel zu lesen und alles auf einmal kann nicht gelesen werden. 

Die erste Hälfte, ziemlich genau bis ich die 50% hinter mir hatte, war ich der Überzeugung fünf Sterne zu vergeben. Das will ich vorweg gesagt haben. Bis dahin hatte ich rein gar nichts auszusetzen. Es war wirklich interessant wie Veronica und Ice sich näherkamen. Die Autorin hat viel Abwechslung in sexueller Hinsicht mit reingebracht. 

Veronica gehört schon mal nicht zu den Frauen, die eine verbotene Beziehung abschrecken könnte. Sie ist sich den Umständen bewusst, doch denkt nicht mal daran vorsichtshalber sich Ice nicht zu nähern. Solch ein Verhalten könnte von Senator Muranos Tochter erwartet werden. 

Ice ist, wie wir schon dran gewöhnt sind, offen und nimmt kein Blatt vor den Mund. Nur wenn es darum geht seine Gefühle in Worte zu fassen, bringt er es schwer zustande. Lieber zeigt er seine Gefühle mit Taten. Nichts ungewöhnliches für uns. 

Die Leidenschaft zwischen den Charakteren und auch das Leben der Outsider war in jedem Band interessant. Doch White City und die Regierung dort hat mich immer wenig interessiert. Mit diesem Abschnitt der Geschichte konnte ich bis zum Ende nicht warm werden. Als dann nach der Hälfte White City wieder in den Vordergrund rückte, nahm auch die Spannung für mich schnell ab. Doch auch das konnte die Autorin, besonders mit dem letzten Abschnitt, wieder steigern. Ich denke die letzten Seiten sind schwer als ungenügend zu betrachten. Das würde ich auch nicht behaupten. Inka Loreen Minden ist nun mal eine gute Autorin. 

Als nächstes steht die Bonusgeschichte von Mark und Storm an. Beide kennen wir bereits. Ich bin schon gespannt auf die Geschichte. 

Fazit: Im Gesamten war dieser Band einige Lesestunden wert. Gewünscht hätte ich mir, dass es durchgehend spannend geblieben wäre, wie es bis zur Hälfte der Fall gewesen war. Doch da es nun mal so nicht ist und ich dennoch ein gutes E-Book gelesen habe, fällt meine Bewertung nicht weit nach unten. Für mich heißt es für die Zukunft mehr Bücher von der Autorin zu lesen. Mir gefällt ihr Schreibstil ziemlich gut. 

Meine Bewertung: 4 von 5 Sternen

Die Reihe: 
Warrior Lover 01 - Jax
Warrior Lover 02 - Crome 

Samstag, 29. März 2014

New York Titans 03 - Make Love und spiel Football von Poppy J. Anderson

Seitenzahl: 398
Verlag: Self Publishing
Kosten: 1,49 €
Taschenbuch: 12,93 €
Kindle e-book: 3,48 €
Erscheinungsdatum: -

Kurzbeschreibung: Der Footballgott muss sich mit den New York Titans wohl einen Witz erlaubt haben, als er die Tochter des verstorbenen Teambesitzers zur neuen Chefin ernannt hat! Das glaubt jedenfalls Brian Palmer, Quarterback und Kapitän der Titans, als sich die skandalbehaftete Teddy MacLachlan mit Hippiekleidung, Bauchnabelpiercing und Flipflops dem Team vorstellt. Frauen können in der Welt des Footballs nicht bestehen, vor allem nicht wenn sie auf Räucherstäbchen und Meditationen abfahren. Football bedeutet Krieg, da haben Frauen nichts zu suchen – Brian hat keine Skrupel, das seiner neuen Chefin ins Gesicht zu sagen, doch die bricht wider Erwarten nicht in Tränen aus, sondern grinst ihn frech an. Anders als der Rest der Frauenwelt, die sich dem heißen Quarterback an den Hals wirft, legt sich Teddy mit ihm an und schlägt ihn mit den eigenen Waffen. 

Meine Meinung: Ich habe ich mich dran gewöhnt regelmäßig ein Buch von Poppy J. Anderson zu lesen. Bei ihr weiß ich genau, mich erwarten unterhaltsame Stunden. Bisher hat mich ihre Reihe diesbezüglich kein einziges Mal enttäuscht. 

Brain kennen wir als Julians besten Freund. In diesem Band steht er im Vordergrund. An seiner Seite ist die neue Teambesitzerin Theodora, auch bekannt als Teddy. Der neuen Chefin erschwert das Team zu Anfang das Leben. Mit ihrer Kleidung und ihrem Verhalten erregt sie Aufmerksamkeit und die Vorurteile sind nicht wegzusehen. Doch auch ich bin Überzeugung ähnlich wie die Spieler, wenn es ausschließlich um die äußere Erscheinung gehen würde. Es geht nicht anders als Teddy gegenüber Vorurteile zu haben. 

Doch das beste in Büchern ist, dass man die Charaktere wirklich kennen lernt. Im realen Leben gibt es kein Buch über den Menschen der vor dir steht, man lernt die Person nur so weit kennen, wie er nach außen wirkt. Doch was in einem Menschen vorgeht bleibt verborgen. Wären die Menschen annähernd so gut zu kennen lernen wie in Büchern, dann gäbe es viele Missverständnisse und Streitigkeiten nicht. 

Teddy ist selbstbewusst, aber auch sie hat Ängste und Befürchtungen. Es ist unheimlich wichtig über einen Menschen dieses Detail zu kennen. Ihre Vergangenheit in der Jugend, ist keine Zeit, die ihr Lob einbringen würde. Eher werden ihre Jugendsünden gegen sie verwendet. Wenn man in der Öffentlichkeit steht sind solche Sachen schwer zu überwinden. Sie bleiben ein Gesprächsthema. 

Wenn ich bedenke wie ich selbst über so eine Person denken würde, kann ich nicht umhin meine Meinung zu überdenken. Da kommt wieder der Unterschied zwischen der Realität und Büchern zur Geltung. Richtig und Falsch zu unterschieden ist und bleibt nicht leicht. Hier aber kann ich ganz klar sagen, ich mag Teddy. Ich mag diese starke Frau mit ihren Ecken und Kanten. Ihre Fehler haben sie zu dieser Teddy gemacht. 

Gehe ich mal weiter zu Brain. Er hat keinerlei Probleme auch mal mit Fäusten zuzuschlagen wenn es sein muss und wenn er es als nötig betrachtet. Auch das könnte als falsch bezeichnet werden. Ist es auch. Aber Brain hat seine Gründe und er hat ja auch recht. Auch er hat viele guten Eigenschaften. Er war der Erste, der sich gegen Teddy äußerte. Doch als es hart auf hart kam, war er wieder der Erste, der sie verteidigte und sich für sie einsetzte. Loyalität steht bei ihm ganz weit oben. Nicht nur bei Teddy beweißt er dies, sonder auch als Liv ihn braucht. Kein anderer als er war sofort zur Stelle und mit allem bereit zu helfen. Es fällt einen verdammt schwer ihn nicht zu mögen. 

Ich komme wie so oft zu dem Punkt, an dem ich immer wieder erwähnen werde, wie gut die Autorin ihre Charaktere gestaltet. Alle unterscheiden sich, haben aber doch eins gemeinsam. Sie sind vielfältig und haben ihre Fehler. Genau das macht sie sympathisch. 

Abgesehen von ihren Charakteren, die ich jetzt zu genüge gelobt habe, wäre da noch die Handlung. Wie immer ist wieder so viel vorhanden. Erfreuliche Momente, traurige Szenen und natürlich die Liebe. Dabei hätte man nicht gedacht das Brain, bei dem die Anzahl der Frauen schon nicht mehr gezählt werden kann, sich mal verlieben würde. Sollte ich mal nicht so übertreiben. Ich bleibe dabei das ich Brain mag. 

Für mich war es ein Vergnügen und zugleich eine Ehre dieses E-Book zu lesen. Es hat großen Spaß gemacht. Ich liebe diese Reihe und den tollen Schreibstil noch dazu. 

Fazit: Seit dem ersten Band bin ich eine treue Leserin von Poppy J. Anderson. Sie gehört zu den Autoren, von denen ich so gut wie jedes Buch lesen könnte. Zu dieser Überzeugung können mich nicht viele bringen. Dazu gehören nur die ganz besonders guten Autoren. Auch der dritte Band der Reihe war mal wieder so richtig gut. Mit einigen Büchern als Abwechslung, werde ich bald schon den vierten Band in Händen halten. Das ist der Vorteil wenn einem die Reihe gefällt und man schon vorgesorgt hat für die Fortsetzung. 

Dienstag, 25. März 2014

Vollendet von Neal Shusterman

Seitenzahl: 429
Verlag: Fischer Sauerländer
Kosten: keine, da ich es aus der Bücherei ausgeliehen habe
Gebundene Ausgabe: 16,99 €
Kindle e-book: 14,99 €
Erscheinungsdatum: 01. August 2012

Kurzbeschreibung: Jeder hat das Recht zu leben - bis zu seinem 13. Geburtstag ...

Der 16-jährige Connor hat ständig Ärger. Risa lebt in einem überfüllten Waisenhaus. Lev ist das wohlbehütete Kind strenggläubiger Eltern. So unterschiedlich die drei auch sind, eines haben sie gemeinsam: Sie sind auf der Flucht. Vor einem Staat, in dem Eltern ihre Kinder im Alter von 13 bis 18 Jahren „umwandeln“ lassen können. Die Umwandlung ist schmerzfrei. Jeder Teil des Körpers lebt als Organspende in einem anderen Organismus weiter. Aber … wenn jeder Teil von dir am Leben ist, nur eben in jemand anderem ... lebst du dann, oder bist du tot?

Meine Meinung: Die Handlung ist kurz und bündig zu erzählen. Es geht um Jugendliche, die nicht umgewandelt werden wollen und somit auf der Flucht sind. Diese Entscheidung ist mehr als nur nachvollziehbar. Sich einfach dem Schicksal zu ergeben, wäre hier die Fehlentscheidung und nicht umgekehrt. Dabei handelt es sich nicht um das Schicksal. Die Umwandlung ist nichts was einfach so daherkommt. Es ist die freie Entscheidung der Eltern. Einer der wichtigsten Streitfragen ist: Wie können die Eltern die Umwandlung überhaupt unterschreiben und somit ihre Kinder aufgeben? Für mich ist das in keinster Weise verständlich. Es gibt keinen triftigen Grund dafür. Kann es nicht geben. 
Erneut wird in einem in der nahen Zukunft spielenden Buch auf die Moral eingegangen. Was wie immer großes Interesse erweckt. 

Eine Ähnlichkeit mit dem Buch "Seelen" kann durchaus wiedererkannt werden. Während in dem einen Buch zwei Seelen in einem Körper leben, lebt hier ein Teil des Menschen in dem Körper eines anderen weiter. Ich greife die Frage aus der Kurzbeschreibung auf, den die ist berechtigt. Aber … wenn jeder Teil von dir am Leben ist, nur eben in jemand anderem ... lebst du dann, oder bist du tot? Ja, welches der beiden Antwortmöglichkeiten ist die Richtige? Für mich ist diese Frage schwer zu beantworten. Denn so richtig tot ist der Mensch nicht. Eher spendet man unfreiwillig Organe. Doch diese Körperteile zeigen teilweise einen eigenen Willen auf, als ob in ihnen noch Leben steckt. Doch klar ist, der Mensch lebt nicht weiter. Vielleicht wäre der Mittelweg eine passende Antwort. Die Körperteile existieren nur noch. 

Ich gehöre zu den Befürwortern der Jugendlichen. Sie sollten versuchen etwas zu verändern. Denn wenn es keiner versucht, wird es so weitergehen. Zusehen ist leicht, aber aktiv dagegen zu sein ist der schwere Weg. 

Das Schrecklichste im ganzen Buch war die Ernte, wo der Körper nun auseinander genommen wird. Bis es Schritt für Schritt zu lesen war, konnte der Leser Abstand wahren, doch als es dann wirklich passierte, kann man sich nicht entziehen. Die Ernte dauert um die drei Stunden. Der Wandler, so werden die Jugendlichen genannt, die umgewandelt werden, ist die ganze Zeit bei Bewusstsein, bis von ihm nichts mehr übrig ist. Dieses Kapitel war erschreckend und unbegreiflich. Das worum es in dieser Geschichte geht wurde nur ein mal so richtig beschrieben, aber das hat ausgerecht. Dieses Kapitel wird es sein, dass bei mir haften bleibt. Immer wenn ich an den zweiten Band denke, wird das der Ansporn sein, der mich dazu animiert aus den Folgeband zu lesen. 

Die verschiedenen Sichtweisen, unterbrechen den Lesefluß nicht. Der Leser kommt damit sehr gut zurecht. Dadurch fallen die Kapitel auch kurz aus, doch auch das hat keine störende Wirkung. Ich durfte mit diesem Buch eine interessante Geschichte lesen. Dennoch bin ich der Meinung etwas spannender hätte es sein können. Mit dieser Geschichte geht es dann im zweiten Band weiter, so hätte es nicht enden dürfen. Für uns stehen Conner, Risa und Lev in Vordergrund. Sie teilen ihr Schicksal mit all den anderen Jugendlichen. 

Fazit: Der Autor stellt uns eine neue Idee vor. Wie es zu dieser Zukunft kam wurde erklärt, doch ich kann es noch nicht ganz begreifen. Wie konnten die Menschen in diesem Buch so tief sinken. Außer den Jugendlichen bemüht sich keiner um eine Veränderung. Was ist mit den angeblich erfahreneren Menschen passiert, die behaupten alles besser zu wissen. Sie sind mir eindeutig zu passiv. Doch was erwartet man schon von Menschen, die ihre Kinder bereitwillig umwandeln lassen? 

Meine Bewertung: 4 von 5 Sternen

Freitag, 21. März 2014

Zauber der Elemente 01 - Himmelstiefe von Daphne Unruh

Seitenzahl: 489
Verlag: Self Publishing
Kosten: 1,49 €
Taschenbuch: 12,89 €
Kindle e-book: 2,99 €
Erscheinungsdatum:

Kurzbeschreibung: Vor Kira liegt der erste Tag des letzten Schuljahres. Noch 250 Schultage, rechnet sie aus, und ahnt nicht, wie sehr ihre gewohnte Welt bald Kopf stehen wird. 
Zuerst trifft sie die Liebe zum neuen Mitschüler Tim wie ein Blitzschlag. Gleichzeitig überfallen sie fiebrig-aggressive Schübe, und unheimliche Schatten beginnen sie zu verfolgen. Im letzten Moment gelingt ihr eine gefährliche Flucht in das Abwassersystem von Berlin. Doch statt zu sterben, findet sich Kira in einer zauberhaften Welt an der Akademie der Elemente wieder. 

Ihr Mentor Jerome, ihre Engelfreundin Neve oder der feuerbegabte Leo - alle scheinen sie Geheimnisse zu hüten. Gleichzeitig rufen Kiras außergewöhnliche Fähigkeiten dunkle Kräfte auf den Plan. Die dringendsten Fragen, die sich ihr immer wieder stellen: Wem kann sie vertrauen? Was ist ihre Bestimmung? Und wen liebt sie wirklich, Leo oder Tim? 

Meine Meinung: Kira ist ein gewöhnliches Mädchen mit Problemen und Sorgen wie jedes andere Mädchen in ihrem Leben auch. An ihrer Schule ist das ihr letztes Jahr. In dieser Zeit will sie ihr Abi machen. Kiras Leben verändert sich an dem ersten Schultag nach den Sommerferien. Als sie Tim, den neuen Schüler, begegnet, fühlt sie sich plötzlich krank. Auch dem Leser ist klar da kann was nicht stimmen. Seit wann werden Menschen in Gegenwart eines anderen Menschen krank? Bei einem Vorfall bleibt es nicht und Kiras Leben beginnt aus den Fugen zu geraten und stellt sich auf den Kopf. Zusammen mit Kira taucht auch der Leser in die verborgene magische Welt ein. 

Zwischen all dem steht Kira eine Freundin aus dem Internet zur Seite. Atropa scheint viel mehr zu wissen und bald weiß Kira nicht mehr ob sie ihrer Freundin noch vertrauen kann. Das Mädchen lernt den altbekannten Vorsatz, vertraue niemandem, nur dir selbst. Genauso wie Kira wollte ich erfahren was Atropa verheimlicht und die Wahrheit war eine große Überraschung für mich. Etwas was ich nicht erwartet hatte. Doch genau das ist eine Spannungssteigerung. 

Die Autorin gibt den Menschen als besondere Fähigkeit über die Elemente zu herrschen. Meistens beherrschen sie einen der fünf Elemente, aber Ausnahmen gibt es immer. Groß überraschend ist es nicht, dass Kira zu diesen Ausnahmen gehört. Neben den vier Elementen Wasser, Feuer, Luft und Erde, hat die Autorin ein fünftes Element Äther erfunden. Was ich eine sehr gute Idee ist. 

Ich erinnere mich noch gut, als ich ein anderes E-Book kritisiert habe, weil der Hauptcharakter meiner Meinung nach zu stark war. Es ist etwas völlig anderes, wenn es in die Handlung passt und nachvollziehbar ist. Bei diesem E-Book kann ich nichts dergleichen behaupten. Dann würde ich Unwahrheiten verbreiten. 

Viele und ausführliche Gedanken über ein Buch sollten immer vorhanden sein. Daphne Unruh hat sich eine spannende Fantasygeschichte mit einem interessanten Hintergrund ausgedacht. Trotz dem Lesespaß entglitt mir die Geschichte manchmal. In der Mitte wurde mir alles etwas zu durcheinander erzählt und auch die Liebesgeschichte konnte mich nicht ganz überzeugen. Irgendwas fehlte da. Vor allem die Liebesgeschichte hätte etwas überzeugender sein können. Dennoch hat alles andere gestimmt und das Lesen der fast 500 Seiten hat Spaß gemacht. 

Im zweiten Band wird es um Kiras Freundin Neve gehen. Gar nicht mal so schlecht. Ein neuer Blickwinkel kann nicht schaden. Ich bin gespannt wie es mit der Reihe weitergehen wird. 

Fazit: Eine Reihe in der einer meiner Lieblingsthemen behandelt wird. Die Elemente haben mich schon immer interessiert und hier spielen sie eine große Rolle. Die Geschichte hat einen gut durchdachten Hintergrund, der sich bis in die Gegenwart erstreckt.  Wer Fantasy gerne liest, dürfte mit dieser Reihe nichts falsch machen. 

Meine Bewertung: 4,5 von 5 Sternen

Donnerstag, 20. März 2014

Rebeccas Tagebücher 01 - Meine Verführung von Lisa Renee Jones

Seitenzahl: 51
Verlag: LYX.digital
Kosten: 1,49 €
Kindle e-book: 1,49 €
Erscheinungsdatum: 09. Januar 2014

Kurzbeschreibung: Teil 1 der Tagebücher, über die jeder spricht!
Die exklusiven E-Books "Rebeccas Tagebücher" erscheinen als Bonusstorys zur erfolgreichen Erotikreihe "Deep Secrets".

In Deep Secrets findet die junge Sara McMillan die erotischen Tagebücher einer Frau namens Rebecca. Deren Inhalt fasziniert und erschüttert sie gleichermaßen, und sie begibt sich auf die Suche nach der geheimnisvollen Frau. Doch während Sara sich dabei selbst in sinnliche Abenteuer mit zwei attraktiven Männern verstrickt, ahnt sie nicht, dass es Tagebücher gibt, die sie nicht gefunden hat – Tagebücher, die noch mitreißender und noch verhängnisvoller sind und die das Rätsel um Rebeccas Verschwinden endgültig lösen könnten … Wer ist der dominante Mann, der Rebecca zu erotischen Erlebnissen verführt, von denen sie nie gedacht hätte, dass sie sie wagen würde?

Meine Meinung: Rebeccas Tagebücher waren es, die in der Hauptreihe Sara in den Bann zogen und auf diese Tagebücher baut die gesamte Geschichte auf. So sollte jeder Leser die Tagebücher sich jetzt vornehmen. Es gehört nun mal dazu. Dennoch ginge es auch ohne die Kurzgeschichten zu lesen. 

Vom Charakter her ähneln sich Sara und Rebecca. Beide gehen einer Arbeit nach, die sie nicht zufriedenstellt. Ihr Traum der Kunst nachzugehen scheint in den Hintergrund gerückt zu sein. In ihren Tagebüchern beschreibt Rebecca ihre Einsamkeit und diesen verloren geglaubten Traum, der nun gar nicht so unerreichbarer erscheint. Vielleicht lassen die Tagebücher Sara auh deshalb nicht los, weil sie sich mit Rebecca identifizieren kann. Sie sieht Ähnlivchkeiten zwischen ihnen und dennoch ist sie bereit sich auf diese geheimnisvolle Beziehung einzulassen. Obwohl Rebecca verschwunden ist. 

Der Grund für Rebeccas Verschwinden ist weiterhin unerklärt. Das Ungewisse lockt den Leser an. Was auch auf mich zutrifft. Somit bin ich entschlossen auch die drei weiteren Tagebücher zu lesen, obwohl sie ziemlich kurz gehalten sind. Doch Tagebücher können ja keine Romanlängen annehmen. Keiner schreibt lange Tagebucheinträge. 

Die Autorin weiß was sie schreiben will und setzt dieses Vorhaben auch sehr gut um. Rebeccas Geschichte hätte sogar eine Reihe werden können. Denn das Thema ist und bleibt interessant. Dennoch fiel die Wahl der Autorin auf Sara und das ist womöglich sogar noch besser. Rebeccas Geschichte bietet nicht so viel wie Saras, denn dort ist ein Geheimnis vorhanden. Dieses Geheimnis will Sara ergründen. 

Fazit: Unheimlich viel ist in den 51 Seiten jetzt nicht passiert. Somit fällt auch meine Meinung relativ kurz aus. Für zwischendurch war es gut zu lesen und viel unterhaltsamer als manche andere Kurzgeschichten. Solche Geschichten darf es viel öfter geben. Ich bin mal gespannt wie es weitergeht. 

Meine Bewertung: 4,5 von 5 Sternen

Sonntag, 16. März 2014

Die Herren der Unterwelt 07 - Schwarzes Geheimnis von Gena Showalter

Seitenzahl: 442
Verlag: Mira Taschenbuch im Cora Verlag
Kosten: 4,50 € (Mängelexemplar)
Broschiert: 8,99 €
Kindle e-book: 8,99 €
Erscheinungsdatum: 10. Mai 2012

Kurzbeschreibung: Dunkelste Gedanken, böseste Absichten es gibt nichts, was der unsterbliche Krieger Amun als Hüter des Dämons der Geheimnisse nicht lesen und damit auch manipulieren könnte. Diese Fähigkeit ist auch bei anderen unsterblichen Gestalten sehr begehrt. Selbstauferlegte Isolation scheint Amuns einziger Ausweg zu sein, um sich vor den Qualen der fremden Geheimnisse zu schützen.
Doch die Versuchung, sich wider alle Vernunft der Welt zu öffnen, wird immer größer, als er die betörende Haidee kennenlernt eine Dämonen-Jägerin, die geschickt wurde, um Amun zu töten. 

Meine Meinung: Nach dem schwachen sechsten Band, hätte es mit dem siebten Band bergauf gehen können. Das hätte es wirklich, wenn es die Autorin auch geschafft hätte. Ich hatte dieses Mal keine großen Erwartungen, den den letzte Band konnte mich sowieso nicht überzeugen. Die Chancen stehen für einen nächsten Band immer gut. Nichts ist ausgeschlossen. Doch es scheint nicht so, dass es besser wird. Zumindest wurde es auch in diesem Band nichts. 

Vom ersten Band an steht fest Jäger und Herren sind bis aufs Tod verfeindet. Doch was bringt mir diese Tatsache, wenn sie scheinbar völlig ungültig ist wenn es um Haidee und Amun geht? Wo ist denn die Überzeugung hin, die Amun bisher seit Jahren verfolgt? Ist es nicht unglaubwürdig etwas aufzugeben woran man bisher fest gelaubt hat? Das auch noch für eine Frau die eine Jägerin ist? Ich behaupte nicht es sei unmöglich, doch es muss glaubwürdig rüberkommen. Der Leser muss von der Idee überzeugt werden. Die Autorin hat es darauf nicht angesehen. Es ist nun mal nicht normal aus heiterem Himmel, ohne sich zu kennen voneinander schirr besessen zu sein. 

Jedenfalls entwickelten Amun und Haidee viel zu schnell Gefühle füreinander. Noch schneller waren sie bereit Sex miteinander zu haben. Das kommt noch dazu. Bis zum Ende habe ich es durchgehalten, das auch, weil ich diese Reihe wirklich schätze und weiß das die Autorin schon besseres Bücher geschrieben hat. Ein Hoffnungsschimmer ist immer vorhanden. 

Letztendlich konnten mich Amun und Haidee in keinster Weise von sich überzeugen. Vielleicht sollte man, in Amuns Fall, nicht sofort alles aufgeben wenn es ausweglos erscheint. Er war sofort bereit dafür. Ja, auch auf die anderen Herren trifft das zu. Aber zwischen ihnen ist ein entscheidender Unterschied. Viele anderen Paare konnten von sich überzeugen und ihre Liebe war glaubhaft. Meistens war alles nachvollziehbar und passte zur Geschichte. 

In den letzten Seiten fragte ich mich was denn nun passiert ist in diesem Buch? Sind die Herren weitergekommen mit ihrer Suche der Artefakte zum Beispiel? Das Paar konnte schon mal nicht punkten, dann wenigstens die Handlung und die Nebencharaktere. Doch auch die Handlung blieb auf der Strecke. Nichts neues ist in diesem Band passiert. Die Herren sind nicht vorangekommen, weil sie einfach nichts dafür getan haben. 

In diesem Band lernen wir Zacharel kennen, der in dem Spin Off zur Reihe eine wichtige Rolle spielen wird. Auch die Reihe habe ich vor zu lesen und bin gespannt wie die werden wird. 

Fazit: Wenn man sich als Autorin schon für mehrere Bände einer Reihe entscheidet, dann sollte man genug Idee haben und sie auch umsetzen können. Womöglich werde ich vorerst, bis ich der Meinung bin wieder bereit für die Reihe zu sein, erst mal die Finger vom achten Band lassen. Denn dieser Band war mit den letzten Seiten sogar noch ein wenig schlechter als der Vorgänger. 

Meine Bewertung: 2 von 5 Sternen

Die Reihe: 
Die Herren der Unterwelt 01 - Schwarze Nacht
Die Herren der Unterwelt 02 - Schwarzer Kuss
Die Herren der Unterwelt 03 - Schwarze Lust
Die Herren der Unterwelt 04 - Schwarzes Flüstern
Die Herren der Unterwelt 05 - Schwarze Leidenschaft

Mittwoch, 12. März 2014

Töchter des Mondes 02 - Sternenfluch von Jessica Spotswood

Seitenzahl: 377
Verlag: INK
Kosten: Keine, da ich es aus der Bücherei ausgeliehen habe
Gebundene Ausgabe: 17,99 €
Kindle e-book: 16,99 €
Erscheinungsdatum: 09. August 2013

Kurzbeschreibung: Als eine der letzten Hexen schwebt Cate in großer Gefahr: Ihresgleichen wird von der Gesellschaft gefürchtet und gejagt. Um ihre Schwestern Maura und Tess und ihren Verlobten Finn zu schützen, tritt Cate der Schwesternschaft bei – einem geheimen Bund von Hexen, der einen Aufstand plant. Und dazu ist ihnen jedes Mittel recht. Als die Schwesternschaft Maura und Tess ebenfalls in ihre Obhut nimmt, spitzt sich die Lage zu: Denn Maura würde alles dafür tun, die Hexen an die Macht zu bringen. Selbst wenn das bedeutet, ihre Schwestern zu verraten …

Meine Meinung: Nachdem mir der erste Band richtig gut gefallen hatte, war ich der festen Überzeugung auch die Fortsetzung zu lesen. Ich wurde keineswegs enttäuscht. Von der ersten Seite an war das Buch spannend. Immer herrschte eine bedrückte Stimmung, sodass ich jederzeit bereit war Tränen zu vergießen. 

Nach den Ereignissen im erste Band gehört Cate nun zur Schwesternschaft und ihr Freund Finn zur Bruderschaft. Sie haben einen Weg gefunden sich heimlich zu treffen und ihre Geschichte ist somit nicht vorbei. In der Vergangenheit hatten es Frauen nicht leicht. Aber Hexen haben es noch schwerer. Jede Frau könnte durch einen winzigen Grund bestraft werden. Die Bruderschaft ist regelrecht auf der Jagd. Sie scheinen Frauen zu verachten. Ich bemühe mich gar nicht erst ihre Beweggründe zu verstehen, denn ich weiß ich werde es nicht tun. Ich stehe auch nicht zur Schwesternschaft. An vielen kann gezweifelt werden, aber ich glaube nur an Cate. Seit dem ersten Band bin ich stehts hinter dem Mädchen, das immer genau weiß was sie will. Ich kann Cate nicht kritisieren. Sie ist eine tolle Protagonisten und eine noch bessere Schwester. Für ihre Schwestern Maura und Tess würde sie alles tun. Mit ihren eigenen Worten: sogar einen Pakt mit dem Teufel schließen. 

Doch wie weit würden Maura und Tess für sie gehen. Bei Tess habe ich keine Bedenken. Sie würde ihre Schwester nicht verraten oder ihr bewusst wehtun wollen. Doch bei Maura war ich mir von Anfang an unsicher, was dann in den letzten Seiten passierte... Das war kaum zu glauben. Ja, Maura war schon immer eine Gefahr für Cate, aber so ganz will ich noch immer nicht glauben was da passierte. Gerne würde ich ihr meine Meinung sagen. Obwohl Cate nur ihr Bestes will, wagt es Maura ihrer Schwester bewusst und mit voller Absicht wehzutun. Ich bin fassungslos. 

Alle Ereignisse und Entwicklungen waren spannend in diesem Buch, doch die letzten Seiten waren wie eine Ohrfeige und gleichzeitig ein Beweis, dass man nicht mal der eigenen Schwester vertrauen kann. Mir haben die letzten Zeilen sehr zugesetzt. Einige Minuten drehten sich meine Gedanken nur noch um dieses Geschehen. Dabei ist das doch nur ein Buch. Dennoch ist es eins, das mich völlig im Griff hatte. 

Nicht nur das Ende sondern auch andere Szenen ließen mich nicht los. Schon die ersten Seiten oder auch der Besuch in der Heilanstalt, wo die Mädchen und Frauen, die wenn es nach der Bruderschaft geht schuldig sind, gefangen gehalten werden, hatten es in sich. Jede Frau im gesamten Land kann sich eines Tages in der selben Situation befinden. Wenn es ginge würde die Bruderschaft wahrscheinlich auch ohne einen Grund Frauen ihre Verachtung entgegenbringen. 

Die Idee zum Buch gefallt mir außerordentlich gut. Ich liebe es Bücher zu lesen, die mich beschäftigen und wozu ich mir immer viele Gedanken machen kann. Hier gibt es viel zu viele Sachen worüber diskutiert werden kann. Dazu gehört nicht nur Cates Geschichte, sondern einfach alles. Die Autorin bieten eine wirklich gut durchdachte und sehr interessante Geschichte. 

Fazit: Wer wirklich gute Fantasy mit einer spannend und interessanten Geschichte lesen will, der kann mit dieser Reihe nichts falsch machen. Noch viel mehr bieten diese Reihe. Eine Protagonisten, die weiß was sie will und sich somit von den vielen unsicheren Mädchen unterscheidet, die mich eins ums andere Mal in anderen Büchern verärgern, zusätzlich noch eine Liebesgeschichte und vieles mehr was ein gutes Buch ausmacht. Nicht nur ein Gutes, sonder eins, das zum Nachdenken anregt. 

Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen 

Die Reihe:
Töchter des Mondes 01 - Cate von Jessica Spotswood

Samstag, 8. März 2014

Verhängnisvolle Sehnsucht von Michelle Raven

Seitenzahl: 319
Verlag: LYX
Kosten: 5,99 € (gebraucht gekauft) 
Taschenbuch: 9,99 €
Kindle e-book: 8,99 €
Erscheinungsdatum: 14. November 2013

Kurzbeschreibung: Die erfolgreichen Lust-de-LYX-Geschichten jetzt auch im Taschenbuch! Ein geheimnisvoller Navy SEAL rettet einer jungen Frau das Leben und schenkt ihr eine unvergessliche Nacht. Ein Feuerwehrmann birgt die Liebe seines Lebens aus einem eingestürzten Gebäude. Ein Sheriff befreit die Frau, die er schon lange begehrt, als ihr Auto von einem Erdrutsch begraben wird … Erotisches Prickeln und atemlose Spannung von der beliebtesten deutschen Romantic-Thrill-Autorin! Die Anthologie enthält die drei Lust-de-LYX-Geschichten "Verhängnisvolles Verlangen", "Flammende Leidenschaft" und "Atemloses Begehren".

Meine Meinung: Statt jede Kurzgeschichte einzeln zu lesen, waren die drei Kurzgeschichten in einem Buch doch von Vorteil. Wobei man, wenn man Kurzgeschichten für sich liest möglicherweise mehr Freiraum hat. Dennoch besteht wie immer keine Garantie eine richtig gute zu erwischen. 

Auch in diese Sammlung, bestehend aus drei Kurzgeschichten der gleichen Autorin, sind klare Unterschiede zwischen den Geschichten auszumachen.
Meiner Meinung nach steigert sich Michelle Raven von Buch zu Buch. So war es zumindest bisher. Ihre Kurzgeschichten werde ich somit nicht genauso beurteilen wie ihre Reihen. 


Wann genau sie die erste Kurzgeschichte "Verhängnisvolles Verlangen" geschrieben hat, weiß ich nicht. Aber mir erschien es, als ob sie diese Geschichte nicht unbedingt in der nahen Vergangenheit geschrieben hat. Ob es so ist, oder ab mir das nur so vorkommt, ist eine andere Sache. Michelle Raven weiß Spannung und Liebesgeschichte gut unterzubringen. Ihre Charaktere sind vielfältig und Spannung kann sie sehr gut aufbauen. In die Handlung bringt sie die Anziehung und Leidenschaft der Charaktere passend ein. So kenne ich die Autorin und lese ihre Bücher sehr gerne. 

Doch leider war "Verhängnisvolles Verlangen" eine erotische Geschichte mit etwas Spannung, in der Julie und Gabe zu viel in einer Nacht erlebten. Mir ging das etwas zu schnell. Verteilt auf einen größeren Zeitraum, wäre es doch schon viel besser gewesen. So aber wirkten die Charaktere und ihre plötzliche Liebe zueinander unglaubwürdig. Ich weiß aus Erfahrung, das Michelle Raven besser schreiben kann und fand diese Kurzgeschichte nicht sonderlich gut. 

Bevor ich zu der zweiten Geschichte, und damit zu meinem Favoriten übergehe, nehme ich mir vorerst noch "Atemloses Begehren" vor. Geschichte zwei und drei sind sich sehr ähnlich. Denn alle vier Charaktere kennen sich und sind befreundet. Unmittelbar nach der Handlung der zweiten Kurzgeschichte kommen Sam und Carrie an die Reihe. Für mich war das eine schöne Überraschung, mehr über bekannte Charaktere zu lesen, was ich sonst auch bevorzuge. 

Hier vereint die Autorin Spannung mit Erotik in einem. Der gefährliche Anteil, war jetzt nicht unbedingt übermäßig spannend, aber der erotische Anteil hatte schon etwas mehr zu bieten. So sollte es auch sein, weil es dieses Mal auch so sein soll. Besonders die letzten Seiten hatten es in sich. Erfinderisch und originell kann ich dazu nur sagen. 

Komme ich zu der zweiten Kurzgeschichte "Flammende Leidenschaft". Ja, die Leidenschaft zwischen Kyle und Alyssa ist regelrecht aufgeflammt zwischen den Trümmern des eingestürzten Geschäfts von Alyssas Freundin Carrie. Diese Seiten habe ich sehr gerne lesen. Das ist es auch was erotische Geschichten ausmacht und auch ausmachen sollte. Die Anziehung zwischen den Charakteren sollte zu dem Leser durchdringen. Das war die einzige Geschichte die so richtig gut war. In einer lebensgefährlichen Situation intensivieren sich die Gefühle und Empfindungen. Das konnte Michelle Raven erfolgreich rüberbringen. 

Fazit: Jede Kurzgeschichte für sich ist ganz anders. Während die eine nicht so gut ist, ist die andere umso besser. Wer hätte keine drei kurze, aber vor Leidenschaft brennenden Geschichten nicht lesen wollen. Wie jeder hätte ich das auch gerne, aber die unterschiedlich guten Kurzgeschichten entsprechen der Realität. Man sollte sich nicht zu viel wünschen. Dennoch können Kurzgeschichten noch lange nicht mit Büchern der Autorin mithalten. 

Meine Bewertung: 4 von 5 Sternen

Mittwoch, 5. März 2014

Die drei Leben der Tomomi Ishikawa von Benjamin Constable

Seitenzahl: 383
Verlag: Script5
Kosten: keine, da ich es aus der Bücherei ausgeliehen habe
Gebundene Ausgabe: 18,95 €
Kindle e-book: 14,99 €
Erscheinungsdatum: 16. September 2013

Kurzbeschreibung: Tomomi Ishikawa ist tot. Sie hat sich umgebracht, so steht es in dem Abschiedsbrief an ihren Freund Ben Constable.
Doch Tomomi weigert sich hartnäckig, in Frieden zu ruhen. Stattdessen hinterlässt sie Ben eine Menge rätselhafte Botschaften, die ihn, ähnlich wie bei einer Schnitzeljagd, durch Paris, New York und Tomomis Vergangenheit führen.
Ben würde gerne glauben, dass es sich bloß um ein Spiel handelt, dass die Geschichten, die Tomomi ihm hinterlassen hat, nur Ausgeburt ihrer Fantasie sind, doch dann offenbaren sie ihm ein grausames Geheimnis.
War Tomomi Ishikawa in Wahrheit eine Serienmörderin? Und ist sie tatsächlich tot?
Bald weiß Ben nicht mehr, was Fiktion und was Realität ist.

Meine Meinung: Ja, heute steht mal wieder eine Rezension an. Ich tue mich immer schwer mit Büchern, zu denen ich wenig zu sagen habe. Meistens kommt das bei denen vor, die mir nicht so gut gefallen haben. Jetzt ist nicht mehr schwer zu erraten, wie ich mit diesem Buch klar kam. Nämlich gar nicht. Nachdem ich den Roman zu Ende gelesen habe, musste ich mich fragen was mir dieses Buch gebracht hat? Außer einigen tollen Zitaten, eigentlich nichts. Dabei lege ich Wert auf etwas Nützliches. Etwas mehr hätte schon dabei rauskommen können. 

Was hat uns der Autor vermitteln wollen? Um Himmels Willen wenn ich das wüsste, wäre ich besser dran. Ich habe den Sinn hinter der Geschichte um Tomomi und Ben nicht herausfinden können. Dieses Buch ist wirklich am besten mit den Worten in der Kurzbeschreibung zu beschreiben. Realität und Fiktion verwischen. Schon bald kann der Leser zwischen beiden nicht unterscheiden. Habe ich da jetzt eine Geschichte gelesen, die der Wahrheit entspricht, oder war das eine reine erfundene Geschichte? 

Die Handlung ging nicht an mir vorbei, es gab aber auch keine Möglichkeit mich beim Lesen wohl zu fühlen. Ich kann mit dieser Geschichte nichts anfangen. Weiß somit auch nicht welche Lesergruppe dieses Buch lesen sollte. Anscheinend gehöre ich schon mal nicht dazu. 

Das Beste war wohl, weswegen ich auch 2,5 Sterne vergebe, die Briefe von Tomomi an Ben. Darin war wenigstens Gefühl vorhanden und einige schöne Textstellen. Genauso auch Szenen, die nach hinten losgehen könnten. Ich finde es nicht sonderlich von Vorteil zu lesen, wie ein Mensch umgebracht werden könnte. Ich bin nun mal gegen das Töten und diese teilweise zu genau erzählten Textstellen wurden mir etwas zu viel. So viel will ich nun mal nicht wissen, gehe aber darauf nicht weiter ein, weil ich es als kritisch ansehe.

Auf eine unerwartete Wendgung, die Schwung in die Geschichte bringt, habe ich gewartet. Doch so weit kam es dann nicht. Ohne zu wissen was der Autor mit dieser Geschichte bezweckt, habe ich ein Buch gelesen, das nicht zu mir passt. Na ja, kann man nichts machen. Andere Bücher werden bestimmt besser werden. 

Fazit: Den Sinn der Sache konnte ich nicht erfassen. Somit ist etwas, worin ich keinen Sinn sehe, einfach ungeeignet für mich. Das war wohl ein Buch, was nicht für mich bestimmt ist. Ich lese Bücher, die verschiedenen Genren angehören, aber das heißt nicht das mir alles gefallen muss. Mit zwei Zitaten, die dann doch beweisen, das dieses Buch doch kein völliger Fehlgriff war, werde ich in Zukunft solche Romane versuchen zu umgehen. Bevor man es liest, ist es immer schwer zu sagen wie es ist. 

Meine Bewertung: 2,5 von 5 Sternen

Samstag, 1. März 2014

Ein Fall für Leitner und Grohmann 01 - Todeszeichen von Saskia Berwein

Seitenzahl: 345
Verlag: LYX
Kosten: 6,39 € (gebraucht gekauft)
Taschenbuch: 9,99 €
Kindle e-book: 8,99 €
Erscheinungsdatum: 12. September 2013

Kurzbeschreibung: In einer Grube im Wald werden die Überreste einer zerstückelten Frauenleiche gefunden. Schon bald steht fest: Sie ist ein weiteres Opfer des „Künstlers“– eines Serienmörders, der bereits fünf Frauen entführt, tagelang gequält und ihnen bei lebendigem Leib rätselhafte Bilder in die Haut geschnitten hat. Kommissarin Jennifer Leitner und Staatsanwalt Oliver Grohmann ermitteln fieberhaft, um den grausamen Killer endlich zu stoppen ...

Meine Meinung: Eine neue Reihe mit einem Ermittlerduo, das verschiedene Fälle in Angriff nimmt. In diesem ersten Band sind Jennifer Leitner und Staatsanwalt Oliver Grohmann mit ihrem ersten gemeinsamen Fall beschäftigt. Der "Künster" schneidet seinen Opfern Bilder auf die Haut, die eine bestimmte Bedeutung haben müssen. Doch nicht nur die Bedeutung ist den Ermittlern unbekannt, sondern auch alles andere. Sie haben bisher noch keinen Hinweis. Das sechste Opfer bringt die Ermittlungen dann doch weiter. Denn der "Künster" weicht zum ersten Mal von seinem bisherigen Schema ab. 

Neben den Ermittlungen ist da nach die Tochter von der letzten Toten. Charlotte kommt in so einigen Kapiteln vor. Zunächst ist dem Leser nicht klar wieso besonders dieser Charakter so sehr ins Geschehen eingebracht wird. So interessant ist das Leben von Charlotte nicht. Doch einen bestimmten Grund musste es dafür geben. Den gab es dann natürlich auch und als klar wurde was für eine wichtige Rolle Charlotte spielt, erhöhte sich die Spannung. 

Die Hintergründe zu dem Täter und den Morden waren schon sehr interessant. Da hat sich die Autorin viele Gedanken gemacht. Erwartet habe ich kein durch und durch spannendes Buch. Das ist nun mal das erste Buch der Autorin. Hier ist es verständlich das nicht ein fantastisches Buch dabei rauskommen muss. Ein spannender Krimi war es mit Sicherheit. Beschreiben kann ich es mit einem Berg, der steiler und höher geht. Ähnlich entwickelte sich die Geschichte und so steigerte sich auch die Spannung. Zum Ende hin spitze sich die Lage zu. Von einem Fall, der keinerlei Hinweise hervorbrachte, wurde einer, der tiefgründig und interessant wurde.

Zunächst war ich nicht sonderlich begeistert als die Ermittlungen durch die Kapitel mit Charlotte unterbrochen wurden. Doch ich hebe zu, das was sie über sich und ihre Mutter letztendlich rausfand, war unerwartet und spannend. Etwas derartiges hatte ich nicht erwartet. Die Vergangenheit ihrer Mutter wirft viele moralische Fragen auf, die jeder für sich persönlich beantworten kann. 

Ich habe mich bewusst für einen Krimi vom LYX Verlag entschieden, der von einer deutschen Autorin geschrieben wurde. Das war für mich der sicherste Weg ein gutes Buch zu lesen. Denn es ist nun mal etwas anderes einen übersetzen Roman und einen schon auf Deutsch geschriebenes Buch zu lesen. Viele Gemeinsamkeiten und Begriffe vom Alltag verbanden mich mit dem Inhalt und es fühlte sich einfach vertraut an. 

Zu letzt kann ich nur noch hoffen, das diese Reihe viele spannungsgeladene Bände mit sich bringt. Nach wie vor lese ich Reihen mit mehreren Bänden sehr gerne. 

Fazit: Das erste Buch von Saskia Berwein zeigt, das sie durchaus sogar bessere Bücher schreiben kann. Denn das Potenzial ist da. Der erste Fall von Leitner und Grohmann war ein guter Anfang. Leser, die gerne solche Bücher lesen, sollten diesen ersten Band nicht ungelesen lassen. 

Meine Bewertung: 4 von 5 Sternen