Montag, 5. September 2016

These Broken Stars 01 - Lilac und Tarver von Amie Kaufman und Meagan Spooner

Seitenzahl: 496
Verlag: Carlsen
Kosten: keine, Leseexemplar von NetGalley
Kindle eBook: 13,99 €
Erscheinungsdatum: 27. Mai 2016

Kurzbeschreibung: Es ist nur eine flüchtige Begegnung, doch dieser Moment auf dem größten und luxuriösesten Raumschiff, das die Menschheit je gesehen hat, wird ihr Leben für immer verändern. Lilac ist das reichste Mädchen des Universums, Tarver ein gefeierter Kriegsheld aus einfachen Verhältnissen. Nichts könnte die Kluft zwischen ihnen überbrücken – außer dem Schiffbruch der angeblich so sicheren Icarus. Als das Unfassbare geschieht, müssen Lilac und Tarver auf einem fremden Planeten ums Überleben ringen. Zu zweit gegen die Unendlichkeit des Alls..

Meine Meinung: Tarver und Lilac leben in der Zukunft und kommen aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten. Lilacs Vater ist wohlhabend und wird von jedem gekannt. Sie ist die Erbin eines großen Vermögens. Tarver dagegen ist Soldat und diese beiden jungen Menschen sollten möglichst nicht voneinander fern bleiben. Auf dem Raumschiff Icarus begegnen sie sich lediglich. Beiden ist bewusst, das sich diese Begegnungen nicht häufen dürfen. Der Absturz des Raumschiffes ähnelt wirklich den Erlebnissen auf der Titanic. Was auch in der Kurzbeschreibung erwähnt wird. Das Ende der Titanic ist hier der Anfang von Tarver und Lilacs Kampf ums Umleben. Das auch noch auf einem fremden, verlassenen Planeten.

Im weiteren Verlauf des Buches sind Tarver und Lilac in jeder Sekunde zusammen. In dieser fünfhundert seitigen Geschichte gibt es keine weiteren Charaktere außer die Protagonisten. So gibt es auch keine Abwechslung. Die Autorinnen bekommen es aber echt gut hin mit zwei Charakteren auf einem fremden Planeten eine durchaus interessante Handlung zu erzählen. Ich war überrascht. Es hätte auch ganz anders ablaufen können. 

Zum Ende hin wurde das Ganze dennoch erdrückend. Trotz Spannung reichten mir diese beiden Charaktere dann nicht mehr. Dabei waren die Ideen, und alles drum und dran, wirklich gut. Mir war das alles aber nach einer Zeit einfach zu lang. Die Geschehnisse hätten mit durchaus mehr Abwechslung und auch mehr Charaktere versüßt werden können. Die letzten hundert Seiten ließen sich dadurch sehr schwer lesen.

Erzählt wurde abwechselnd aus Tarver und Lilacs Sichten, was das Ganze dann gut rüberbrachte. Diese Erzählperspektive passt auch am Besten, wenn lediglich zwei Charaktere im Vordergrund stehen.

Bedauert habe ich am Ende, dass das Lesen sich, in den letzten Seiten, so mühselig gestaltete. Das wäre wirklich nicht nötig gewesen bei so großem Potenzial. Ich hätte gerne eine bessere Bewertung abgeben wollen. Den zweiten Band werde ich mir sicherlich ersparen. Lang bedeutet nicht immer gut. Dazu muss die Geschichte durchgehend spannend sein.

Fazit: Mit interessanten Idee wird die Handlung bereichert. Um die hundert Seiten kürzer und schon stünde ich auf der sicheren Seite. Doch so wurde mir nach einer Zeit alles einfach zu erdrückend. Bevorzugt hätte ich kleine Veränderungen. Empfehlen würde ich diesen ersten Band denjenigen, die mit längeren Büchern gut klarkommen und sich mit wenig Abwechslung zufrieden geben.

Meine Bewertung: 3 von 5 Sternen 

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